Ponyreitbahn im Nibelungenland ist Tierqual

abgelehnt

Sonstiges

Hallo, ich kann nicht nachvollziehen, warum sie diese Tierquälerei im Nibelungenland zulassen. Viele Städte erlauben das nicht mehr und ausgerechnet Worms zeigt sich als Stadt, die Tiere so leiden lässt. Bei 36 Grad mussten die Tiere karawanenartig hintereinander zusammengebunden laufen! Aus tierschutzfachlicher Sicht ist dies abzulehnen. Die Verletzungsgefahr ist zu groß, falls ein Tier scheut oder versucht auszubrechen. Auch war die Ponyreitbahn direkt neben einem sehr lauten Fahrgeschäft aufgebaut, was eine Zumutung für die Tiere ist. Erst nach über einer Stunde wurde die Hand (Richtung) gewechselt. Während der eineinhalb Stunden, in denen wir vor Ort waren, bekamen die Tiere keinen Tropfen Wasser und das bei diesen Temperaturen! Die Ponys wirkten erschöpft und selbst wenn es kühler wird, ist diese Zurschaustellung abzulehnen. Bitten entwickeln Sie ein Herz für Tiere und schaffen Sie das ab. Auch Tiere verdienen unseren Respekt und nicht unsere Ausnutzung und Quälerei.
Stellungnahme der Verwaltung: 
Der Festplatz ist zur Zeit an einen privaten Anbieter des mobilen Freizeitparkes „Nibelungenland“ vermietet. Die Auswahl der jeweiligen Geschäfte bzw. Schausteller obliegt allein dem Veranstalter. Die Stadt Worms hat hierbei keinerlei Einfluss. Laut Auskunft des zuständigen Veterinäramtes der Kreisverwaltung Alzey-Worms wird der Tierschutz eingehalten, eine tierschutzrechtliche Erlaubnis liegt ebenfalls vor. Ein generelles Verbot zum Betreiben einer Ponyreitbahn ist nach dem Tierschutzrecht nicht möglich. Im Einzelfall kann bei Feststellungen gravierender Verstöße gegen das Tierschutzrecht das Betreiben einer Ponyreitbahn vom zuständigen Veterinäramt untersagt werden.